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Grünkohl mit der FF-Schwesing

wieder sehr gemütlich; siehe Aktuelles.

Am vergangenen Sonntag wurde die neu erworbene Technik vorgestellt; ca 30 interessierte Personen - auch aus den umliegenden Dörfern - waren gekommen, um sich die Funktionsweise und

 

                   Drohne

 

Leistungsfähigkeit der Drohnen vorführen zu lassen.

Vorsitzender Wolfgang Sokoll erläuterte nochmals den sehr kurzen "Werdegang" des Verein von der Gründung am 09.07.2021 bis heute:

Wir haben sehr schnell die Eintragung ins Vereinsregister erhalten sowie die finanzamtliche Anerkennung als "Gemeinnütziger Verein", sodass wir auch im Juli noch die Zuschußanträge für die Beschaffung der Drohnen an das Bundesministerium für Landwirtschaft stellen konnten. Ein Zuschuß von rd. 7.000,00 Euro wurde uns auch bewilligt und ausgezahlt.

 

Unser Drohnenwart Torben Clausen - der sich mit viel Engagement dem Kauf und der Ausstattung zu günstigen Preisen gewidmet hat -, stellte die drei Drohnen (eine Übungsdrohne und zwei Suchdrohnen mit Wärmebildkamera) ausführlich vor und beantwortete diverse Fragen der Mitglieder und Interessierten.

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Zur Verdeutlichung der Ergebnisse der hochauflösenden Kamera hatte er zwei mit warmem Wasser gefüllte 1-Liter Flaschen aufgestellt, die von der Drohne - deutlich sichtbar auf dem Monitor -  schnell erfasst wurden.

Das gesamte Equipment kostet rund 14.000 Euro, die zum einen durch den Bundeszuschuss, aber hauptsächlich durch zum Teil sehr großzügige Spenden aus der Wirtschaft, der Gemeinde, den Jagd- und Jägergemeinschaften, der FF-Schwesing, der Rudolf u. Christiane Schmidt Stiftung und viele weitere von Privatpersonen - nicht nur Mitglieder des Vereins - erfolgt sind.

Mit Stolz können wir vermelden, dass wir eine Einmal-Spendensumme von insgesamt rd. 11.000 Euro einsammeln konnten.

Zusätzlich haben sich viele der 39 Mitglieder - die Mitgliedschaft ist beitragsfrei, Spenden natürlich erwünscht - bereit erklärt, mit einer Jahresspende von insgesamt über 1.000,00 Euro den Verein zu unterstützen.

 

Dafür bedanken wir uns ganz herzlich bei allen Spendern!

 

Der laufende Suchbetrieb im Frühjahr eines Jahres erfordert trotzdem viel "Manpower", da wir zwar schneller mit einem Feld fertig sein können, aber auch pro Drohne jeweils 5 - 6 Personen benötigen (2 Piloten und 3-4 "Kitzretter", die die gefundenen Tiere dann vom Feld bringen).

Dafür werden auch laufend Gelder benötigt, um Versicherungen und ev. Ersatzteile kaufen zu können.

 

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Torben erklärte dann weiterhin, dass die abzusuchenden Felder in den Wintermonaten von ihm mit GPS-Daten kartiert werden, sodass bei Anforderung zur Kitzrettung der Landwirt nur noch das Feld bezeichnen muss, damit wir dann punktgenau suchen können.

Auch diese Art der Vorbereitung stieß bei den anwesenden "Kitzrettern" aus umliegenden Gemeinden auf großes Interesse.